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Gedichte über das Meer lesen Sie hier...


Im Horizont des Unendlichen

Wir haben das Land verlassen
und sind zu Schiff gegangen!
Wir haben die Brücken hinter uns, -
mehr noch, wir haben das
Land hinter uns abgebrochen!

Nun, Schifflein! sieh' dich vor!
Neben dir liegt der Ocean,
es ist wahr, er brüllt nicht immer, und
mitunter liegt er da,
wie Seide und Gold und
Träumerei der Güte.
Aber es kommen Stunden,
wo du erkennen wirst, dass er
unendlich ist und dass es nichts
Furchtbareres gibt, als Unendlichkeit

. . . Wehe, wenn das Land-Heimweh dich befällt,
als ob dort mehr Freiheit gewesen wäre, -
und es gibt kein Land mehr!«

Friedrich Nietzsche